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   9.05.17 17:01
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und dann kam die liebe...

Ich lernte ihn anfang Februar im internet kennen...

wir schrieben miteinander und verstanden uns auf anhieb... wir fanden immer neue Themen über die wir uns unterhielten... wir tauschten handynummern aus und die Gespräche folgten am Telefon. mitte Februar war dann der tag gekommen... wir hatten uns verabredet und Fotos hatte wir derweil nur aufm Handy ausgetauscht...

ich bekam zweifel. ich kannte ihn schließlich nicht so... konnte ich ihm vertrauen? stimmte das was er mir erzählt hatte?

wir trafen uns in der Innenstadt... ich wollte sichergehen das ich menschen um mich herum hatte und dann kam er auf mich zu...

ich kann mich noch genau an diesen tag erinnern, auch wenn es nicht liebe auf den ersten blick war... er war 1,92 groß blonde haare rugen aus seiner mütze hervor und seine blauen augen strahlten mich an...

wir gingen durch die Stadt, aber die Gespräche die wir führten waren nicht so locker und ausgeglichen wie sonst... in mir pumpte die Anspannung und das adrinalin... wir gingen in eine kleine bar und er machte ganz auf gentelman und spendiete mir einen drink... irgendwann kam auch das Gespräch ans laufen und die Stimmung zwischen uns wurde spürbar entspannter...

ein paar stunden später war es dann so weit und er musste los... er wohnte in der Stadt und musste somit nur den bus nehmen... ich brachte ihn noch dahin und es blieben uns 5 Minuten... wir standen etwas abseits von den andern wartenden Passagieren und über belangloses zeug...

ich lehnte mich an den Pfeiler der hinter mir war und lauschte seinen worten... 

auf einmal stand er vor mir, zog mich zu sich herran ließ seine Hand unter mein kinn gleiten um meinen kopf leicht anzuheben und küsste mich.

nur flüchtig, nicht von belangen.

er ließ sofort wieder ab von mir und grinste mich an... danach sagte er tschüss und stieg in den bus.

Bitte was war das?

Es war mein erster kuss... meine lippen brannten förmlich, mir stockte immer noch der atem und mein herz raste wie verrückt...

Er hatte mich einfach so geküsst, grinste mich an und verschwand ohne eine weitere geste... was sollte ich davon nur halten? 

30.5.13 17:30


verwirklichung der vorgesehenen pläne

so war es also beschlossen... ich machte einen termin beim arbeitsamt aus und ließ mir sämtliche stellenangebote zukommen und fing an mich zu bewerben... in der zwischenzeit hatte ich auch schon mehrere praktikas von mehreren wochen hinter mich gebracht und wurde mir meiner sache immer sicherer... bis zu diesem lebensabschnitt waren jungs und liebe und all dies nch lange kein thema bei mir gewesen... ich war schlicht und ergreifent erfolgsbesessen! insgesamt beworb ich mich 25 mal in ganz deutschland und hatte 4 praktikas in so manchen stellen hinter mich gebracht... mitte april 2010 hatte ich dann drei betriebe zwischen denen ich mich nun entscheiden durfte (es war bis dato die schwierigste entscheidung meines lebens) ich entschloss mich schließlich für einen betrieb 130km weit weg von zuhause... ich war eerst 16... somit machte ich schnell für meinen beruf noch den treckerführerschein und um schnell hin und wieder mal nach hause fahren zu können den motorradführerschein... ich war super stolz als ich es geschafft hatte... ich war zufrieden mit meiner entscheidung... ich liebte meinen job und meinen chef... es ist hart in diesem beruf zu arbeiten... rund 10 stunden am tag reine körperliche arbeit... aber es machte mir spaß... ich hatte nur jedes 2 wochenende frei das ich dazu nutze um nach hause zu fahren und meine familie zu sehen... meine oma väterlicherseits war kurz vor meinem ausbildungbeginn an krebs verstorben, was uns allen noch ziemlich in den knochen saß... jede woche gings einmal in die berufsschule... das hieß ab in den bus dann in den zug und ab nach köln... es war jeden mal ne gelungene abwechslung in die stadt zu kommen und unter so vielen menschen zu sein... schließlich kommt man so nicht raus wenn man den ganzen tag arbeiten... an weihnachten hatte ich dann zum ersten mal urlaub für 2 wochen und ich war froh dieses fest mit meiner familie zu feiern... denn obwohl ich nicht all zu heimsessig bin zwickte mich das heimweh schon doch hin und wieder... so gings weiter bis zum februar, denn da trat eine neue person in mein leben...
25.5.13 11:54


und so gings dann weiter...

...da die 2 haflinger jewils erst ein jahr alt waren, hatte ich damals dann also noch genügend zeit um selbst überhaupt mal reiten zu lernen... als kind hat man da natürlich seinen spaß an der freude... damals wollte ich mit dem reiten noch nichts erreichen... außer meine leidenschaft auszuleben... doch irgendwann wurde das ganze dann zu langweilig und ich wollte mehr... ich wollte nicht einfach nur in die natur reiten... nein ich wollte an turnieren teilnehmen und mich mit anderen messen, mein können unter beweis stellen und natürlich auch erfolge feiern... in meinem 8 lebensjahr bekam ich dann mein eigenes pony flicka... auch sie war als sie zu uns kam erst 2 und musste also erstmal eingeritten werden... tja und ich damals mit meiner kleinen naiven schnauze und vorlauten klappe konnte den mund ja nicht zuvoll nehmen und nahm mir die sache zur brust... (man kann von glück sagen das meine mutter mich immer tatkräftigs bis heute unterstützt) ich weiß nicht wie oft ich unfreiwillig den sattel meines ponys verlassen habe... es waren gefühlt so um die 20.000mal... und trotzdem hat sie mich nicht klein bekommen... sie ist bis heute also 11 jahre später immer noch bei mir und sie wird mein leben als familienmitglied auch niemals verlassen... ich habe mit ihr gelernt... bin mit ihr durch dick und dünn gegangen und habe so auch meine erwünschten erfolge im turniersport erziehlt... mit 14 wurde es langsam zeit... ich wurde zugroß für mein kleines pony und es musste ja irgendwie weiter gehen... ich schaute mir damals so viele pferde an... fuhr zu sovielen reitställen und ritt probe bis ich dann mein neues pferd kennenlernte... ich kam auf einen alten kleinen privatstall... ein alter herr begrüßte uns und führte uns zur box zu dem benannten pferd... er machte die boxentür auf und ich habe dieses pferd noch nicht ganz richtig gesehen gehabt, da krallte ich mich an den arm meiner mutter fest, die neben mir stand und flüsterte ihr zu... :"mama, das ist mein pferd!" und so war es dann auch... der kaufvertrag wurde unterzeichnet alle papiere ausgetauscht und an meinem 14. geburtstag kam das pferd dann endlich in meinen besitz und meine laufbahn ging weiter... doch cara, diese wundervolle schwarze stute blieb nicht lange in meiner hand... knapp ein jahr später mussten wir sie wegen eines beinbruchs den sie sich auf der koppel hinzufügte einschläfern lassen... und ab da ging alles ganz schnell... ich wollte nur noch weg von zuhause... ich war knapp 15 und es waren schon ferien... meine damalige beste freundin (hatten und züchteten ebenfalls pferde) nahm mich bei ihr auf... ich konnte nicht lange ohne pferd aushalten und so ritten wir jeden tag aus... sie hatten eine braune noch junge stute im stall stehen... und dieser hatte ich mich angenommen... und das ist sie nun bis heute... meine Harmony...
24.5.13 22:19


kurzer Rückblick

um das ganze natürlich auch noch vollständig zu verstehen, müsst ihr natürlich wissen wie es überhaupt zum reiten und den Pferden gekommen ist. Das war nähmlich so: Meine Familie väterlicherseits hatte damals auch schon pferde... wir wohenn in einem kleinen dorf am hinteren waldrand... Durch meine vorfahren besaß meine familie also schon genug weideland und einen kleinen stall, sowie auch maschienen wie traktoren und eine presse um heu selbst herzustellen... das ist die grundlage... Aber auch mütterlicherseits bin ich was pferde anging schon vorbelastet... Meine mutter hatte zwar nie ein eigenes pferd aber liebte pferde einfach über alles und ist in ihrer kindheit und jugend auch immer reiten gewesen... mein opa väterlicherseits arbeitete vor seiner rente in der bank... und als ich damals anfing zu sprechen da gings schon los... es drehte sich immer alles nur um pferde... und irgendwann kam mein opa und sagte:" ich kann mir das nicht länger mit anhören, die kleine bekommt jetzt ein pferd!" meine augen fingen an zu stahlen aber das allein war ja noch nicht alles... es wurden dann auf einen schlag 2 Haflinger weil pferde ja nunmal herdentiere sind... und dies als geschenk zu meinen 4 geburtstag!!!
24.5.13 14:49


ab der 10. klasse...

ich hatte es also geschafft mich in der 8. klasse für die 10. klasse zu qualifizieren und meinen realschulabschluss machen zu dürfen... in der 9. klasse fragte mich mein vater eines tages ganz überraschend:"du sag mal... was willst du eigentlich mal werden??" so stand ich da... die frage an den kopf geworfen und ich hatte keinen blassen schimmer -.- ... Meine Hobbys bis zu dem zeitraum waren: Sport... (dazu sei auch der schulsport gemeint), schwimmen, einrad fahren... und natürlich das reiten!!! nebenbei ist noch zu erwähnen das ich saugerne musiziert habe... ich habe leidenschaftlich in der schul big band mitgespielt... mal auf kleinen privaten konzerten und mal auf richtig großen bühnen wie zb. die bundesgartenschau vor ungefähr 4 jahren... tja... um in der musikkarriere nach oben zu kommen musst du geld und talent haben (das ist beim reiten zwar nicht anders, aber irgendwie hatte ich da mehr händchen dafür)... ich konnte von glück reden das mein vater mir diese frage zu einem günstigen zeitraum gestellt hatte... denn die hauptschüler verließen ja schon ein jahr vor mir die schule und somit bot die schule im nachmittagsunterricht schnupperstunden und vorstellungsgespräche der verschiedensten jobs an die man sich nur vorstellen konnte... dies geschah alles unter der anleitung vom der argentur für arbeit... (noch praktischer) jeder bekam ein kleines buch wo so wirklich jeder ausbildungsberuf der in deutschland angeboten wird aufgelistet war, wo drinne stand was du für vorraussetzungen haben musstest und und und... Und da stieß ich dann zum ersten mal auf den pferdewirten... Voller stolz rannte ich zu meinem vater und sagte:" Das papa, das will ich werden!" "ok" sagte er:" und was ist dein plan B?" (man sollte dazu wissen mein vater gibt sich nicht mit einer einfachen antwort zufrieden) ich sagte nur:"es gibt keinen plan b entweder gibts was oder eben nicht!" und da ich ein zielstrebiger mensch bin war ab dem zeitpunkt schon klar... ICH WERDE PFERDEWIRTIN!!!
23.5.13 21:04


wie alles begann

tja, wie alles begann... das solltet ihr natürlich wissen... geboren wurde ich am 14.04.1994 in bonn und schon da begann mein leben mit voller aktion... ich sollte vollkommen normal geboren werden, da aber in meiner schwangerschaft nicht fegestellt worden war das ich eine eileiterschwangerschaft war, wollte ich dann doch einen monat zufrüh auf die welt...(war ja schließlich ganz schön eng geworden). Auf jeden fall wurde dann kurzfristig entschlossen mich dann doch per kaiserschnitt auf die welt zu holen um meine mum und mich nicht noch mehr zu gefährden... nach meiner geburt, die wie man ja heute sieht gut verlaufen war lag ich noch eine ganze weile zur stabilisierung im brutkasten... meine eltern waren beide noch ziemlich jung als ich zu ihnen ins leben trat... ich war schon damals ein vollkommenes papakind, was sich bis heute absolut nicht verändert hat... nunja heute bin ich neunzehn und da zwischen ist natürlich eine menge passiert, aber im großen und ganzen will ich mal so sagen hatte ich eine kindheit wie jeder normale durchschnittliche menschen in meinem leben auch... man ging in den kindergarten und lernte erste freundschaften kennen... man wurde eingeschult (was bei mir immernoch bis heute der schlimmste tag in meinem leben war) denn da begann der ganze scheiß ja erst... man ging in die grundschule und lernte lesen und schreiben... danach kam ich auf die gesamtschule wo ich dann meinen realschulabschluss machte... und ab da wird mein leben eigentlich aber erst so richtig spannend, ab da ging mein leben dann so richtig los!!!
22.5.13 20:34





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